Inhalt
Teil 1: KI-Tools erzeugen heute in Sekunden, was früher Tage dauerte – und stellen Design-Teams vor unbequeme Fragen: Wie schnell werden wir jetzt? Wie viele Leute brauchen wir noch? Und ahnen unsere Kunden überhaupt, was hier passiert? Der Talk zeigt anhand echter Projekte bei zigzag für Kunden wie Mercedes, Siemens und BMW, was das für Designteams bedeutet. Der eigentliche Vorteil liegt nicht im schnelleren Fertigstellen, sondern darin, wie viele Optionen sich in kurzer Zeit gegeneinander testen lassen. Das verändert auch, was Stakeholder erwarten: Sie zahlen nicht mehr für Tempo, sondern für Sicherheit – dafür, am Ende nicht in die falsche Richtung gelaufen zu sein. Und das ist die teuerste Fehlentscheidung. Der Talk beleuchtet außerdem, warum sich die Rolle von Junior-Designer:innen nicht auflöst, sondern verändert – und warum am Ende gilt: Generieren ist nicht Gestalten. Die Fähigkeit, Ergebnisse zu beurteilen und zu kuratieren, bleibt entscheidend.
Teil 2:Human-Centered Design ist im UX-Umfeld längst selbstverständlich: Wir gestalten Produkte konsequent vom Menschen her. Doch während wir KI-Produkte immer nutzerzentrierter bauen, führen wir die Teams, die diese KI entwickeln und einsetzen, oft noch nach Mustern aus einer Zeit vor der Technologie. Die Frage ist: Macht KI menschzentrierte Führung schwerer? Vieles spricht dafür – Führungskräfte entscheiden zunehmend über Systeme, die sie technisch nicht mehr durchdringen, tragen Verantwortung für Maschinen-Output und moderieren zwischen Hype und Realität.
Dieser Vortrag überträgt die vertrauten Prinzipien menschzentrierter Gestaltung (Nutzerzentrierung, Iteration, Empathie, Verantwortung) auf die Führung im KI-Zeitalter. Er behandelt die Frage wo Führung heute an ihre Grenzen kommt und warum „Ethical AI" nicht beim Produkt beginnt, sondern bei den Menschen, die entscheiden, welche KI überhaupt gebaut und eingesetzt wird.
Das lernen Sie
Teil 1: Design Intelligence: warum Nutzerverständnis, Urteilsvermögen und strategisches Denken wichtiger werden, je mehr KI die reine Ausführung übernimmt.
Teil 2:
1) Wie sich Prinzipien menschzentrierten Designs auf Führung übertragen lassen
2) Warum KI Führung komplexer macht