Inhalt
Terminologie in Software-Projekten entsteht heute an vielen Stellen gleichzeitig: in User Stories und Spezifikationen im Backlog, im UI-Design, im Quellcode und in GUI-Strings, in der Software-Dokumentation und in Übersetzungen. Bleiben diese Quellen unverbunden, entstehen Synonyme im Interface, inkonsistente Bezeichnungen über Tools in Nutzerinformationen hinweg und teure Korrekturschleifen in Doku und Lokalisierung.
Der Vortrag spannt den Bogen über den gesamten Software-Lebenszyklus und zeigt, an welchen Stellen Terminologiearbeit konkret andocken kann: bei der Anforderungsplanung in Jira und Confluence, im UI-Design in Figma, in der Entwicklung in Visual Studio Code, in der technischen Dokumentation in XMetaL, in der maschinellen Lokalisierung und schließlich als Quality-Gate in der CI/CD-Pipeline. Ein Schwerpunkt liegt auf der Automatisierung über Tool-Grenzen hinweg – etwa mit Workflows in n8n. Mehrere kurze Demos illustrieren die jeweilige Tool-Integration und zeigen Praxisbeispiele zu Termextraktion, Inline-Prüfung und Terminologieaustausch zwischen Systemen.
Das lernen Sie
- An welchen Stellen im Software-Lebenszyklus Terminologie entsteht – und wo sich Eingriffspunkte für Terminologiearbeit lohnen
- Wie die verschiedenen Prozess- und Tool-Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden
Vorkenntnisse
Grundverständnis von Terminologiearbeit; Grundkenntnisse moderner Software-Entwicklung hilfreich, aber nicht erforderlich