Inhalt
Mit dem Model Context Protocol (MCP) entsteht ein neuer Standard für die Anbindung von KI-Agenten an Unternehmenssysteme. Statt individueller Integrationen kommunizieren Agenten über eine einheitliche Schnittstelle mit Datenquellen und Tools. Doch Standardisierung allein reicht nicht aus: Ohne semantischen Kontext bleiben KI-Agenten auf rohe Daten und technische Strukturen beschränkt.
Erst Unternehmensontologien liefern die fachliche Bedeutung hinter Daten, Prozessen und Beziehungen. Sie definieren beispielsweise, wie Rechnungen, Lieferanten und Bestellungen zusammenhängen und ermöglichen dadurch belastbares, kontextbasiertes Reasoning. Gleichzeitig helfen Ontologien dabei, Datenzugriffe gezielt einzuschränken, Tokenverbrauch zu reduzieren und Halluzinationen zu vermeiden. In Kombination mit MCP entstehen so skalierbare, sichere und governancefähige KI-Architekturen für den Unternehmenseinsatz.
Der Vortrag zeigt praxisnah, warum MCP ohne semantische Modelle an Grenzen stößt und wie Ontologien zum entscheidenden Enabler für unternehmensweite KI-Anwendungen werden.
Das lernen Sie
• Warum MCP allein nicht genügt
• Wie Ontologien KI-Agenten steuerbar machen
• Mehr Kontext, Sicherheit und weniger Halluzinationen in Enterprise AI