Inhalt
Terminologiemanagement hat ein Kommunikationsproblem: Fachverantwortliche sprechen über Sprachqualität und Konsistenz – Entscheider:innen denken in Kosten, Risiken und Effizienz. Beides hat seine Berechtigung, aber nur eine Argumentation öffnet Budget-Töpfe.
Der Einsatz von KI und dem Bestreben nach noch mehr Effizienz gibt Terminolog:innen neues Feuer: Wer heute KI-gestützte Content-Prozesse einführt, benötigt saubere Terminologie als Fundament. Was bisher als rein qualitatives Anliegen galt – terminologische Präzision, Eindeutigkeit, Konsistenz – wird durch den KI-Einsatz unersetzlich. Das eröffnet für Terminologieverantwortliche eine neue Chance: Der qualitative Anspruch und der Business Case zeigen plötzlich in dieselbe Richtung.
Dieser Vortrag zeigt anhand von Praxisberichten aus Unternehmen, wie der Schritt vom Fachthema zum genehmigten Projektantrag gelingt: mit konkreten Kalkulationsansätzen und Kennzahlen, die an Unternehmensziele anknüpfen. Terminologie wird so aufbereitet, dass sie für Entscheider:innen greifbar wird.
Das lernen Sie
Wie Sie Terminologiemanagement als Business Case aufbereiten: mit Schätzwerten, ROI-Argumenten und einer Sprache, die Entscheider:innen überzeugt – auch ohne vollständige Datenlage.
Vorkenntnisse
Grundverständnis von Terminologiemanagement